Die erbetene Spende für so ein Teil war 5-10 EUR.
Ein mehr als fairer Preis für diesen Oschi!
Jetzt wird gezündet!
Die Zigarre hat eine tolle Haptik.
Weich und federnd wie festes Moos oder Schaumgummi.
Der Zug hat schön Widerstand, obwohl das Teil nicht im Pressstock war.
Angeblich soll diese Custom Rolled aus "Cohiba Tabak" gerollt sein.
Ich bin kein Cohiba Kenner, aber ich erschmecke insgesamt kein markentypisches Profil.
Könnte jetzt nur behaupten, dass es sicher nicht nach RA, Boli oder Partagás schmeckt. Sonst würde ich nichts ausschließen können.
Schmeckt nur ziemlich sicher kubanisch.
Insgesamt hatte ich glaube ich 7 Stück davon ergattert.
Habe sie seither in einer Partagás SDC2 Kiste gelagert.
Hin und wieder rauche ich eine.
Leider war die letzte nicht besser als die vorletzte.
Daher könnte es sein, dass der Horizont überschritten ist.
Würde mich auf rege Teilnahme und Beiträge freuen.
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Frag nicht so viel, rauch lieber mehr
Na dann will ich auch mal einen Bericht hier loswerden: Ich habe dieser Tage eine Zigarre von Yolanda aus dem Hotel Meliha Habana in Havanna geraucht, die ich im März mitgebracht habe. in Havanna habe ich ihre Zigarren bereits probiert, überwiegend welche im ungefähr im Format einer Lonsdale. Diesmal ist es jedoch noch eine Nr. größer, dürfte eine Churchill sein.
Vorweg: Yolandas Zigarren gehören zu den besten Zigarren, die ich je geraucht habe. Bezahlt habe ich für dieses Format ca. 4 CUC!
Die Zigarre hat, wie scheinbar alle von ihr, ein makelloses Deckblatt und ist handwerklich in Perfektion produziert.
Die Zigarre bietet im Rauchverlauf so ziemlich alles, was ich an kubanischen Zigarren so schätze:
Im ersten Drittel dominiert eine saftige Cremigkeit, von Beginn an hat man beim Rauch den Eindruck, "den Mund voll zu haben", so dicht ist sie. Während ich sonst ausgeprägte Erdigkeit und Würze bevorzuge, ist hier die Erde zu Beginn eher unterschwellig und von sehr feiner, seidig-samtiger Textur, perfekt eingebettet und passt zum Stil. Würze ist im ersten Drittel kaum zu vernehmen. Die Süße zu Beginn hat fast ein bisschen etwas von Vanille, die Zigarre startet extrem weich, rund und trotzdem sehr intensiv und dicht. Sehr, sehr dezente Holzigkeit.
Im zweiten Drittel wird die Erde ein Stück stärker, wird aber nach wie vor noch nicht dominant. Das leicht vanillige verschwindet und weicht eher einer kräftigeren Honigsüße. Mir ist wirklich das Wasser im Mund zusammengelaufen.
Kurz vor Beginn des dritten Drittels nimmt die Erde zu und drängt die Honigsüße in den Hintergrund, die aber nicht völlig verschwindet. Eine feine Würze kommt auf, aber nichts mächtiges oder dominierendes wie Pfeffer, sondern gut aufeinander abgestimmt und fast ein wenig orientalisch. So bleibt die Zigarre, bis die Finger heiß werden - im dritten Drittel nimmt lediglich die Stärke noch ein wenig zu.
Insgesamt ist die Zigarre ein außergewöhnlicher Spagat zwischen einer mächtigen Geschmacksfülle und -vielfalt bei dafür verblüffend geringem Nikotingehalt. Eine seltene Kombination, wie ich finde!
Auf Kuba habe ich auch die meisten anderen Formate probiert, zum Teil frisch gerollt, zum Teil aus dem Verkaufshumidor in der Casa, wo immer einige in Reserve liegen. Ihre kleinen Formate legen gegen Ende weniger an Kraft und Würze und Erdigkeit zu, sind insgesamt noch weicher und milder. Falls jemand mal die Gelegenheit hat, mal dort vorbei zu schauen: Nehmt von dem langen, dünneren Format (ungefähr Lonsdale) mit, soviel ihr tragen könnt! In meinen Augen ist das ihr spannendstes Format, mit noch etwas mehr Power und "Druck" und Dichte als die hier verkostete es bietet und der spannendsten Entwicklung im Rauchverlauf. Auch die bleibt aber immer noch im eher niedrigen-mittleren Nikotinbereich. Davon hab ich auch die meisten mitgenommen.
Das grundsätzliche Geschmacksprofil ist aber bei allen erkennbar und sucht in dieser Kombination meiner Meinung nach seinesgleichen. Hebt sich deutlich ab vom kubanischen Standardsortiment!
Das Problem, das einige sehen, mitgebrachte Zigarren würden hier anders schmecken als noch im Urlaub, kann ich hierbei nicht erkennen.
Na dann will ich auch mal einen Bericht hier loswerden: Ich habe dieser Tage eine Zigarre von Yolanda aus dem Hotel Meliha Habana in Havanna geraucht, die ich im März mitgebracht habe. in Havanna habe ich ihre Zigarren bereits probiert, überwiegend welche im ungefähr im Format einer Lonsdale. Diesmal ist es jedoch noch eine Nr. größer, dürfte eine Churchill sein.
Vorweg: Yolandas Zigarren gehören zu den besten Zigarren, die ich je geraucht habe. Bezahlt habe ich für dieses Format ca. 4 CUC!
Nach der Juanita aus dem Hotel Riviera hätte ich dann schon eine 2. Adresse!
Habe zu den Customs dann noch Fragen:
Wieviel Stück Customs pro Pers. darf man aus Kuba ausführen?
Was braucht man dafür? (Rechnung etc)
Der Sohn meiner Frau, fliegt im März nach Kuba und ich will keinesfalls, dass er mit dem cub. Zoll/Richtlinien Schwierigkeiten hat!
Ich hab keine Customs gefunden, die in Kisten mit Hologramm verkauft werden...also fürchte ich, offiziell nur 20. Laut einiger Aussagen hier im Forum soll bis 50 wohl kein Problem sein, ob man das riskiert, bleibt jedem selbst überlassen. Siehe auch Diskussion in http://www.zigarrenforum-online.de/s...?t=6737&page=2.
Eine wunderbare Churchill, aus einem Tausch mit MrCohiba
Wenn nur alle Zigarren so perfekt wären. Wunderbar gereifte Tabaknoten, tolle Mischung aus feiner Säure und (Partagas-)Süsse, Zedernholz und ein Hauch frisch gerösteter Kaffee..
Zieht perfekt! Weisse Asche, die gute 4 cm stehen bleibt, um dann unvermittelt auf dem Fussboden zu landen
Alles da was es braucht um an einem verregneten Sonntag nach dem Nachtdienst wieder in Schwung zu kommen oder es gleich bleiben zu lassen....
Dank Andrés Kistenteilung bin ich zuletzt auch in den Genuss einer
custom rolled Sublimes
gekommen. Nachdem die Kubaner zuletzt etwas optimistisch bei der Maßangabe waren (Cohiba Robustos Supremos 58???), gab es erst einmal den Größenvergleich mit der Bolivar Libertador (CdH). Passt. Zum Geschmack vorneweg: Mal wieder klassischer, älterer Cuba-Stil, kräftig, intensiv. Im Einzelnen: anfangs leicht bitter, wird sie dann etwas süßer, mit Kakao- und Cappuccino-Aromen. Dazu Leder- und Holznoten.
2 Exemplate direkt dort anschließen geraucht, frischer gehts nicht.
Tasting Zigarre 1 (double ligero, die Aufforderung hat die Dame mit einem süffisanten Lächeln entgegengenommen):
Die wohl beste Zigarre meines Lebens.
Extrem süßer, voller Start. Keinerlei Schärfe. Entwickelte sich zur Mitte hin ein wenig kräftiger ohne je zu kratzen oder bitter zu werden. Ab der Mitte perfekter Kubagenuss. Milde Erdigkeit, es lief einem das Wasser im Mund zusammen bei jedem Zug. Nie ein Nikotinknaller.
Das letzte Drittel würziger, aber stets erdig. Keine Spur Heu oder Gras (das hasse ich).
Tasting Zigarre 2 :
Geschmacklich der Ersten sehr ähnlich aber viel weniger ausgeprägt. Weniger süß, weniger erdig. Daher etwas enttäuschend. Das letzte Drittel leider bitterer. Ich fand sie insgesamt handwerklich schlechter gedreht (das merkte man am schlechteren Zug), was wohl an der Besucherzahl zu dem Zeitpunkt im Vergleich zu Ersten im Contor lag.
Habe zu den Customs dann noch Fragen:
Wieviel Stück Customs pro Pers. darf man aus Kuba ausführen?
Was braucht man dafür? (Rechnung etc)
Falls die Frage nicht schon anderweitig beantwortet wurde: 50 ohne Rechnung offiziell. Aber die nehmens bei der Ausreise nicht so genau
__________________ grüße o. spice
Es gibt Menschen, die rauchen nicht, trinken nicht, essen nur Gemüse und meiden auch sonst jeden Genuss. Zur Strafe werden sie 100 Jahre alt. Reinhard Siemes
letzte woche hatte mein zigarren-dealer einen kubanischen torcedor im laden, bei welchem ich zwei custom rolled abstauben konnte. auf meinen wunsch hat er mir sogar eine figurado gerollt. ein ziemliches teil die hab mich mir dann auch gleich angezündet und im wahrsten sinne in vollen zügen genossen. die Zigarre war wunderbar, wirklich toll. eine aromenbombe mit einem ordentlichen rauchvolumen, kein bisschen scharf oder bitter - wirklich klasse. einzig vom aussehen her hätte ich mir von einem meister-torcedor etwas mehr erhofft... die Zigarren kamen ziemlich "rustikal" daher. lag vielleicht auch daran, dass diese ohne presse gerollt wurden?
hier noch paar bilder
Die Aussage hinsichtlich der Zigarren von Yolanda Medina kann ich voll bestätigen. Ich habe über mehrere Jahre einige von ihr geraucht und sie waren alle großartig. Ich kenne keine anderen custom rolled mit durchgängig dermaßen perfekten Deckblättern. Solche Deckblätter ist in Cuba auch bei der regulären Produktion selten.
Hier noch mal das Foto einer Robusto von Yolanda vor der Kulisse des Vinales-Tal. Durch die Schatten sieht das Deckblatt auf dem Foto deutlich gröber aus als in der Realität.
Vor Rückgabe des Mietwagen noch im Hotel Melia Cohiba reingeschaut in der dortigen Casa del Habano und dort auch noch je knapp 10 Prominentes und Salomones mitgenommen.
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Frag nicht so viel, rauch lieber mehr
Kurz vor der Heimreise noch im Hotel Conde Villanueva meine vorbestellten Customs abgeholt?
Wie fandest Du die Reynaldo-Stumpen? Ich habe mir Ende April 3 Gan Piramides gekauft, die haben mir überhaupt nicht gefallen. Zwei habe ich bis zur Hälfte geraucht und eine dem Koch im Hotel geschenkt.