Zigarrenforum - Das Forum des guten Geschmacks
Alt 07.07.2018, 23:27   #1
coffee
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Standard Probleme beim Anzünden

Hallo,
ich habe mir mittlerweile eine Corncob gekauft und habe Proben von 3 Pfeifentabaken: Bentley The Royal Gold, Mac Barren Scottish Mixture, Dunhill Elizabethan Mixture. Alle drei Proben sind recht frisch und feucht.
Ich hatte versucht, die Corncob zu rauchen, zuerst mit Dunhill Elizabethan Mixture und dem Stopfen nach der Methode ‘leicht,mittel,und fest’ doch der Tabak entzündete sich nicht richtig. Ich probierte es danach mit dem Bentley-Tabak und dem Mac Baren-Tabak, mit einer bei Youtube gesehenen Methode (https://m.youtube.com/watch?v=jLoTs12Vr2M fängt bei etwa 1:10 an)

immer mit dem Ergebnis, dass der Tabak nicht richtig anging. Im besten Fall gab es eine Glut in der Mitte und unter der Oberfläche des Tabaks (also leicht in der Tiefe). Die Pfeife ging ständig aus.
Nur wenn ich gleichzeitig das Feuer vor den Pfeifenkopf gab und an der Pfeife zog gab konnte man die Pfeife ein bisschen rauchen.

Die Pfeife ist übrigens angenehm warm aber nicht heiss geworden.

Zum Schluss gab es einen unangenehmen Geschmack, irgendwie so wie wenn Plastik verbrennt.

Beim Reinigen habe ich gesehen, dass die Pfeife etwas feucht geworden war.

Ich habe mich gefragt, ob die Tabake vielleicht zu feucht waren. Ich habe jetzt etwas von der Elizabethan Mixture auf Küchenpapier gelegt und hatte gedacht, den Tabak vielleicht einen Tag an der Luft zu lassen um ihn zu trocknen.
Was denkt ihr?
Danke
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Alt 08.07.2018, 12:23   #2
coffee
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

naja, doch eher 1-2 Stunden
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Alt 15.07.2018, 21:31   #3
coffee
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

Könnt Ihr mir bitte sagen, wie lange Ihr den Tabak an der Luft trocknen lässt nachsem Ihr ihn aus der Verpackung genommen habt?

Danke
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Alt 15.07.2018, 22:43   #4
DonPaff
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

Haben die 1-2 Stunden nicht ausgereicht?

Eine feste Regel gibt es leider nicht. Der Tabak muss sich "richtig" anfühlen. Als ob dir diese Antwort aber was helfen würde

Fühlt sich der Tabak pappig bzw. klebrig an? Dann ist er feucht. Wenn er stattdessen schon raschelt, wenn du in ihm rumwühlst, ist er zu trocken. Dazwischen ist er gut, wenn er geschmeidig ist und sich leicht kühl anfässt.

Ich kenne von deinen genannten jetzt nur den MB Scottish. Versuch ihn mal aufzurubbeln, dann lässt er sich etwas besser stopfen. Was für einen Tabakkammerdurchmesser haben denn deine Corncobs?

Wenn die Pfeife schon gut glüht, aber dann ausgeht, hast du entweder zu fest gestopft, oder nicht rechtzeitig oder zu zögerlich nachgestopft. Dann verliert die Glut ihr Futter.
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Alt 16.07.2018, 19:43   #5
Arthuro Fuente OpusX
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

Hallo Kumpel
Also ich mag frischen Tabak (umso trockener umso schärfer im Geschmack)
Du musst dir deine eigene Stopfmethode entwickeln , also feuchter tabak nicht stark Stopfen
eher luftig das genug Sauerstoff Zirkulieren kann.Falls der zug dann zu schwach ist leicht mit einem Pfeifenstopfer angrücken bzw. glätten der Oberfläche.
Zu beginn meiner Pfeifen Leidenschaft hatte ich die selben Probleme...das regelt sich nur durch versuchen.Du musst den Tabak händeln wie eine Frau ...bist du gut zu ihr,ist sie
gut zu dir !!!
Gruss und gut rauch
__________________
Pfeife rauchen trägt zu einem einigermassen Objektiven und gelassenem Urteil Menschlicher
Angelegenheiten bei !!!
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Alt 17.07.2018, 22:21   #6
coffee
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

Hallo, danke an euch!!
Ich wende eure Tips bei nächster Gelegenheit an.
@DonPaff: Meine Corncob hat einen Durchmesser von etwas über 2cm
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Alt 18.07.2018, 09:25   #7
DonPaff
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

Zitat:
Zitat von coffee Beitrag anzeigen
Meine Corncob hat einen Durchmesser von etwas über 2cm
das ist ausreichend groß dass du auch gröbere Tabake stopfen kannst. Also üben, üben, üben
Und wenn du öfter nachfeuern musst, ist es halt so.
Was heißt eigentlich "geht ständig aus"? Schon wieder nach 2 oder 3 Zügen? Kannst du eine Weile gemütlich rauchen?

Dass die Glut nur nach dem Anzünden die ganze Fläche bedeckt, und dann eher zu einem Kegel in der Mitte wird, ist normal. Durch sanftes nachstopfen des Randes glimmt der dann runter. Aber vorsichtig stopfen, sonst wird der Tabak zu kompakt und dann musst du u.U. die ganze Pfeife räumen. Schieb den Tabak dabei mit dem Stopfer vorsichtig vom Rand zur Mitte (Stopfer schräg halten).
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Alt 18.07.2018, 22:49   #8
coffee
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

Ich musste tatsächlich mindestens alle 2-3 Züge nachfeuern und meistens kam nur Rauch während ich gezündet habe. Leider hat auch gar nicht die ganze Fläche geglimmt, sondern maximal die Mitte (und die ist auch schnell wieder ausgegangen). Der Rand hat leider nicht geglimmt, auch obwohl ich probiert hatte, das Feuer an an den Rand zu führen.
Es ist auf jeden Fall ermutigend zu lesen, das das nicht die Norm ist
Ich muss sagen, in den kurzen Momenten in denen die Pfeife von selbst Rauch produzierte (1-2 Züge) war es schon angenehm, aber was sonst herauskam war es leider nicht (also agressiver Rauch)
Ich probiere es auf jeden Fall weiter

Wie macht ihr es eigentlich mit dem Tabak? Nehmt ihr ihn aus der Verpackung, wartet 1-2 Stunden und gebt ihn dann in ein Einmachglas oder in einen Gefrierbeutel?

Geändert von coffee (18.07.2018 um 22:55 Uhr)
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Alt 19.07.2018, 08:17   #9
DonPaff
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Standard AW: Probleme beim Anzünden

dass nur 2-3 Züge gehen und dann Nachfeuern nötig ist, ist jetzt eher nicht die Norm, aber durchaus typische Anfängerprobleme.
Auch frischer Tabak würde da besser glimmen, das ist also kein Problem, das sich mit Trocknen lösen ließe.

Der Tabak muss beim Anzünden schon auf der ganzen Fläche glimmen, sonst ist das schnelle Ausgehen vorprogrammiert. Beschreib vielleicht mal deinen Stopf- und Anzündvorgang, vielleicht kommen wir da dem ganzen auf die Spur.
Das typische Vorgehen ist: Pfeife nach der favoristierten Stopfmethode füllen, ein paar lose Tabakkrümeln oben draufstreuen, mit der Flamme über die Tabakoberfläche streichen, dabei leicht (!) die Flamme in die Pfeife ziehen. Jetzt bäumt sich der Tabak auf. Feuerzeug weglegen und mit den Stopfer den Tabak glattstreichen (!) (nicht stopfen!). [Stopfer ist eigentlich ein grundsätzlich falscher Begriff in meinen Augen, aber das ist eine andere Diskussion]
Dann Anzündrunde Nr. 2: wieder die Flamme sanft in die Pfeife ziehen, dabei schauen, dass der Flamme über die ganze Oberfläche gestrichen wird. Jetzt sollte eigentlich schon die ganze Oberfläche glimmen, aufbäumenden Tabak wieder glattstreichen. Das Anzünden dauert da schon eine Weile, es ist nicht wie bei einer Kippe, die sofort glimmt.
Ich mach dann meistens noch eine dritte Runde. Auch wenn vorher schon eine passable Glut da war, lasse ich die Pfeife nochmal ganz ausgehen, streiche wieder den Tabak wieder glatt wenn nötig und zünde wieder die ganze Oberfläche an. Dann bäumt sich in der Regel nichts mehr auf und ich bekomme eine saubere Glut über die ganze Oberfläche. Dann lässt sichs auch eine Weile rauchen, bis irgendwann u.U. nachgezündet werden muss. Das ist dann normal.

Beim Anzünden wie auch Rauchen nur sanft an der Pfeife ziehen. Auch nicht in die Verlegenheit kommen, drohendem Ausgehen mit stärkeren Zügen gegensteuern zu wollen. Das ist dann der aggressive Rauch, da der Tabak viel zu heiß wird. Der brennt auf der Zunge, die Pfeife suppt und schmecken tut es auch nicht. Lieber ausgehen lassen, die Ascheschicht evtl. entfernen und neu und auf der ganzen Fläche anzünden.

Zum Tabakhandling:
Ich mache üblicherweise eine Dose auf und überprüfe den Tabak. Viele sind ja schon "rauchfertig", die gar nicht erst getrocknet werden müssen. Entweder fülle ich dann gleich in ein Einmachglas um, oder lass die Dose mit aufgelegten und max. leicht zugedrehten Deckel ein paar Tage stehen. Es ist ja nicht so, dass der Tabak plötzlich innerhalb weniger Stunden kippt. Sollte ich eine Dose mal tatsächlich hinten im Schrank vergessen, frische ich den Tabak mit einer Humidrole einfach wieder auf. Pfeifentabak ist da robuster als Zigarren.
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