Zigarrenforum - Das Forum des guten Geschmacks

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digitaL 05.12.2011 14:16

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T.F. 05.12.2011 14:55

AW: Cohiba 1966
 
Uuuuuhh! :eek:
Sorry, aber für ne Limitada zu dem Preis sehen die ziemlich JLP-mäßig aus...

Robi 05.12.2011 14:57

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von Phijo (Beitrag 50652)
Danke erstemal für Dein ehrliches Tasting!



Das Argument fängt langsam an, micht ein wenig zu nerven!
Kaum findet man eine Zigarre irgendwie unrund oder unausgeglichen, so wie ich die RAAE, kommt der Einwand, dass sie nach 10 Jahren ja super sein wird.

Ich finde, dass ist keine Entschuldigung, ein noch nicht fertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Was jetzt nicht schmeckt, braucht einfach noch Zeit, das ist aber echt mein Problem als Kunde.

Gruß
Philipp

Sorry, dann solltest du keine kubanischen Zigarren rauchen. Oder vielleicht nicht gerade diese. Wie viel, natürlich abhängig von Marke und Format, nur schon 2-3 Jahre Lagerung ausmachen können, ist immer wieder erstaunlich. Ich bin froh, werden in Kuba noch Zigarren mit „Schmackes“ hergestellt. Und ich glaube in Kuba besinnt man sicher wieder auf die alten Werte und versucht vermehrt Zigarren mit einigem Reife-Potential anzubieten. Diese Cohiba scheint nach diesen ersten Erfahrungen auch dazu zu gehören.

Grüsse, Robi

digitaL 05.12.2011 15:01

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von T.F. (Beitrag 50749)
Uuuuuhh! :eek:
Sorry, aber für ne Limitada zu dem Preis sehen die ziemlich JLP-mäßig aus...

Ganz so schlimm ist es nicht.
Aber Limitadas erheben ja auch keinen Anspruch auf Schönheit?
Die letzten waren auch nicht so der Hammer (ausser die Trinidads :001thumbup:)

digitaL 05.12.2011 15:05

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von Phijo (Beitrag 50652)
Das Argument fängt langsam an, micht ein wenig zu nerven!
Kaum findet man eine Zigarre irgendwie unrund oder unausgeglichen, so wie ich die RAAE, kommt der Einwand, dass sie nach 10 Jahren ja super sein wird.

Mich auch.
Aber ich glaube die RAAE wird in 10 Jahren wirklich der Hammer sein!

Ich finde das ja auch nicht so das Problem, denn in den meisten Läden findet man Zigarren die ein BD von 08 oder 09 oftmals haben.

PS: In England wurden früher (ca. 1920, Quelle CigarAficionado/HändlerVideo) die Zigarren vom Händler für mind. 2 Jahre gelagert bevor sie verkauft wurden.

T.F. 05.12.2011 15:08

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von digitaL (Beitrag 50752)
Ganz so schlimm ist es nicht.
Aber Limitadas erheben ja auch keinen Anspruch auf Schönheit?
Die letzten waren auch nicht so der Hammer (ausser die Trinidads :001thumbup:)

Naja, nicht unbedingt... ;)
Allerdings sollten bei Stumpen jenseits der 30 € Grenze die Decker keine löcher haben...

digitaL 05.12.2011 15:15

AW: Cohiba 1966
 
Die Löcher, da ist mir die Zigarre am Tubo hängen geblieben.
Das Bild sollte nur die schwarzen Punkte zeigen.

el caballero 05.12.2011 15:19

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von T.F. (Beitrag 50754)
Naja, nicht unbedingt... ;)
Allerdings sollten bei Stumpen jenseits der 30 € Grenze die Decker keine löcher haben...

Dass siehst du ganz falsch.:mad: Dass sind Zug-Unterstützungs-Aroma-Luft-Kanäle für bessere Aromaentfaltung:D Die brauchts weil die Dinger wahrscheinlich so fest gerollt sind dass man ein Vakuum erzeugen muss um an etwas Rauch zu kommen.:rolleyes:

Ganz im Gegenteil zu den Ramon Allones Extra und den ER Suiza 2011. Die haben mehrheitlich diesen Kanal im inneren des Laubes dass ist dann quasi der Aroma-Turob-Booster-Luft-Tunnel wo man sich denkt, hat der da nen Strohhalm rausgezogen:eek:

Ganz ehrlich: Die Qualität ist hald nimmer die, welche Sie einmal war als Fiedel noch am Start war.

T.F. 05.12.2011 16:24

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von digitaL (Beitrag 50755)
Die Löcher, da ist mir die Zigarre am Tubo hängen geblieben.
Das Bild sollte nur die schwarzen Punkte zeigen.


Ach soooo...:blush:

Naja, die Schwarzen Punkte stören mich eigentlich garnicht... Finde ich sogar ziemlich lecker!!:rolleyes:

Pyramides 05.12.2011 17:19

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von digitaL (Beitrag 50745)


Die Asche zeigt die mir von Trinidad bekannten weißen Punkte auf der Asche.
Das soll angeblich ein Zeichen für ein Boden mit viel Nährstoffen sein (Natrium oder so, steht irgendwo in einem Bericht im Netz).

Was genau meinst du?
Weiße Punkte kenne ich auch. Allerdings dachte ich immer, dass kommt daher, dass die 'falsche' (Unterseite) des Deckblattes außen liegt.

digitaL 05.12.2011 17:32

AW: Cohiba 1966
 
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Diese.

Gelesen habe ich das es durch ein im Boden besonders üppig vorkommenden Elements das die Pflanze aufnimmt. Ich meine es war Natrium?
Aber den Link jetzt rauszukramen würde bestimmt ewig dauern ;)

Pyramides 05.12.2011 17:38

AW: Cohiba 1966
 
Nun, demnach wären die Hälfte meiner bisher gerauchten Piedras ja auf besonders gutem Boden gewachsen. :eek:

Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Unterseite des Deckblattes feine Härrchen hat, die so sichtbar werden beim Verbrennungsvorgang.

Falls du mal wieder auf den Link stößt oder jemand anders näheres weiß, wäre ich für eine Post dankbar.

digitaL 05.12.2011 17:50

AW: Cohiba 1966
 
http://www.stogiefresh.com/journal/C...eaf_Grain.html

Magnesium, nicht Natrium war es.

Fruppi 06.12.2011 12:23

Zitat:

Zitat von digitaL (Beitrag 50770)

Wenn dann sieht man dort Magnesia.

el caballero 06.12.2011 12:42

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von Fruppi (Beitrag 50856)
Wenn dann sieht man dort Magnesia.

Erbsenzähler:P

XorLophaX 19.12.2011 18:38

AW: Cohiba 1966
 
Seit dem Wochenende bei CW bestellbar!

Mein Humidor kommt leider erst kurz vor Weihnachten, somit kann ich ihn erst zwischen Weihnachten und Neujahr füllen und erst dann ein paar Cohiba 1966 einlagern.

Phijo 19.12.2011 19:02

AW: Cohiba 1966
 
Bei Herzog liegen die auch rum, bin heute daran vorbeigegangen.
Also toll sehen die schon aus....

fifty fathoms 22.12.2011 14:56

AW: Cohiba 1966
 
Hallo,

habe heute die erste 1966 probiert (SOE Jun 11). Ich wurde leider sehr enttäuscht! Die Zigarre präsentiert sich in perfekter Machart und Optik. Leider sind absolut keinerlei grasige Cohiba-Aromen erkennbar. Die Zigarre wäre bei einer Blindverkostung als großformatige Nicaragua Zigarre durchgegangen - Maduro Style mit typischer Nicarague Süße. Geschmacklich orientiert sich die Zigarre sehr stark an der H.Upmann Royal Robusto und ich hätte die beiden Zigarren nicht voneinander unterscheiden können. Eindimensional, süß und absolut kein Rauchvergnügen.
Die Royal Robusto und die Cohiba 1966 sind bereits jetzt die Enttäuschungen des Jahres für mich. Alle anderen Neuerscheinungen 2011 und auch die 2011er BD`s sind aber so gut, dass diese Fehlgriffe locker kompensiert werden. Trotzdem finde ich es nicht in Ordnung so eine Zigarre unter dem Label Cohiba anzubieten. Ich kann hiervon nur abraten, verweise auf meinen Beitrag der Royal Robusto und kann nur sagen, wem diese Zigarre schmeckt, der ist bei den preislich günstigeren Nicaragua Vertretern viel besser aufgehoben.

Gruß
fifty

mickey 22.12.2011 16:15

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von fifty fathoms (Beitrag 54072)
Die Royal Robusto und die Cohiba 1966 sind bereits jetzt die Enttäuschungen des Jahres für mich.

Gruß
fifty

In Bezug auf die Royal Robusto möchte ich mein persönliches Unverständnis zum Ausdruck bringen.:ohmy:

fifty fathoms 22.12.2011 16:31

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von mickey (Beitrag 54086)
In Bezug auf die Royal Robusto möchte ich mein persönliches Unverständnis zum Ausdruck bringen.:ohmy:

Hallo mickey,

das ist völlig O.K.
Ich kann nur sagen, dass die 5 Royal Robusto (alle aus einer Kiste, optimal im Zug und optimal gelagert) die Zigarren in meinem Leben waren, die am wenigsten mit Kubazigarren zu tun hatten. Vielleicht hatte ich mit der Kiste auch nur Pech, aber ich kann mir halt nur mit den zur Verfügung stehenden Mitteln eine Meinung bilden. Es ist nur meine rein subjektive Meinung und Erfahrung!

Gruß
fifty

PETROMAX 26.12.2011 23:19

AW: Cohiba 1966
 
Frohe Weihnachten gehabt zu haben!

Nun meine subjektive Meinung:

Ich habe bisher 2 Exemplare geniessen dürfen, Abbrand, Zug, Stärke und Aroma haben mir sehr gefallen -ich würde sie gerne jederzeit noch mal probieren, vielleicht lag es auch ein wenig an den begleitenden Getränken und der guten Atmosphäre...

Grüße

Max

Guevara 17.03.2012 21:14

AW: Cohiba 1966
 
Mit deutlicher Verspätung kam auch ich gestern dazu diese nahe der Schmerzgrenze kostende Zigarre zu verköstigen.

Mit diesem kleinen Schatz - der Preis ist :001thumbdown: - verbrachte ich ziemlich genau 80 Minuten. Man bekommt also zumindest zeitlich ein bisschen was in die Hand.

Vom Aussehen her habe ich nichts zu kritisieren. Das Deckblatt war schön braun und glänzend. An der Aderung habe ich auch nichts auszusetzen.

Sowohl der Kaltzug als auch während des Rauchens war das Zugverhalten perfekt. Genauso perfekt wie der Abbrand. Die Asche war Cuba-typisch dunkelgrau, aber schöne Asche können andere Länder einfach besser.

Leider muss ich aber die Eintönigkeit ebenso bestätigen wie auch die ziemlich überschaubare Stärke. Man kann sie gut und gerne so dahinrauchen während des Karten spielens. Wenn sie denn nicht so teuer und damit zu schade wäre sie nur so nebenbei zu rauchen.

Geschmacklich fand ich sie eher leicht süßlich und im Mundraum hatte ich zeitweise ein cremiges Gefühl. Ansonsten war es eher undefinierbar. Vielleicht waren auch sonst einfach keine Aromen. :D

Cerebrum 06.05.2012 14:31

AW: Cohiba 1966
 
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Nach einem guten Monat Lagerung im eigenen Humi wurde gestern eine Cohiba 1966 entzündet. Sie war das Geburtstagsgeschenk eines sehr guten Freundes, dem ich an dieser Stelle noch einmal rechtherzlich dafür danken möchte. Mit ihm zusammen wurden sie nun gestern verköstig. Die Cañonazo Especial ist mit Abstand die teuerste Zigarre, die ich jemals geraucht habe; dem entsprechend hoch waren die Erwartungen. Die bisherige Schmerzgrenze lag bei ca. 20 €.
Beide Zigarren hatten eine wundervolle Haptik und waren auch optisch ein Leckerbissen. Die Deckblätten waren sehr dunkel und ölig - ich würde sie als colorado-maduro einordnen. Leicht getrübt wurde die Optik durch viele deutlich sichtbare Flecken auf dem Deckblatt. Das darf bei einer so teuren Zigarre einfach nicht sein:001thumbdown:
Dennoch war die restliche Verarbeitung exzellent, vollendet durch das hübsche Zöpfchen. Geruch nach reifen, erdigen Tabak, aber insgesamt zurückhaltend. Im Kalten ein guter Zug, auf der etwas schwereren Seite, aber problemlos zu rauchen; mein Ideal wäre aber ein etwas leichterer Zug. Der Kaltzug offerierte nur sehr wenige Verhaltene Aromen. Am deutlichsten für mich war Leder wahrzunehmen.
Angezündet wurden sie aufgrund des Formates mit dem Jetflame. Die ersten Zuge zeigten eine sehr kräftigen, deutlich salzigen Geschmack. Dann folgte wieder das Leder, im 1./3 gepaart mit angenehmen Bitternoten. Unerfreulicher Weise platzte das Deckblatt stark auf. Dies führt aber zu keinerlei geschmacklichen oder rauchtechnischen Beeinträchtigung. Trotzdem nicht schön. Gegen Ende des 1./3 ein Shift zu den typischen Cohiba-Zitrusaromen. Die Asche fällt das erste mal nach 1/4, Farbe hell- bis dunkelgrau. Ab der Hälfte gesellen sich zu den Zitrusfrüchten Röstaromen und leichter Kaffee dazu - endend in einem sehr langen Abgang. Im letzten Drittel trat geringer Schiefbrand auf, der sich aber selber korrigierte. Die Zigarren wurden nie heiß oder bitter und konnten 90 min lang bis weit hinter die Anillas geraucht werden.
Um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen wurde nur Mineralwasser dazu getrunken. Sie war lecker, aber insgesamt spielten sich die sensorischen Erfahrungen auf einem sehr verhaltenen Niveau ab, sodass der erhoffte Aha-Effekt leider ausblieb. Am meisten fehlte mir eine leichte begleitende Süße. Diese hätte evtl. durch ein anderes begleitendes Getränk, wie z.B. ein Sherry-gelagerten Single Malt erreicht werden können. Aber ich bin mir sicher, dass ein solcher Whisky die Zigarre zu sehr in den Hintergrund gedrängt hätte. Deweiteren glaube ich persönlich nicht, dass eine weitere Lagerung die Zigarre erheblich verbessern könnte.
Mir ist natürlich klar, dass die hohen Erwartungen an eine solche Zigarre, die aber auch eben diesen Anspruch erhebt, problematisch zu erfüllen sind, aber zusammen mit den leichten Schwächen in der Verarbeitung kann ich die 1966 bei dem Preis nicht weiterempfehlen, wenngleich es mal eine sehr interessante Erfahrung war, ein solche Zigarre zu rauchen.

B3n 11.05.2012 13:17

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von Robi (Beitrag 50750)
Sorry, dann solltest du keine kubanischen Zigarren rauchen. Oder vielleicht nicht gerade diese. Wie viel, natürlich abhängig von Marke und Format, nur schon 2-3 Jahre Lagerung ausmachen können, ist immer wieder erstaunlich. Ich bin froh, werden in Kuba noch Zigarren mit „Schmackes“ hergestellt. Und ich glaube in Kuba besinnt man sicher wieder auf die alten Werte und versucht vermehrt Zigarren mit einigem Reife-Potential anzubieten. Diese Cohiba scheint nach diesen ersten Erfahrungen auch dazu zu gehören.


QFT. Danke.

Wie Ihr allen Ernstes immer wieder so junge Zigarren als Genuss oder zu einem besonderen Anlass rauchen könnt ist mir ein Rätsel. Gleiches gilt mMn auch für Behikes und sowieso fast alle Kubaner. Kein ernsthafter Sammler würde so etwas tun. Rauchen zum Verkosten: ja; als Genuss/Entspannung: nein.

Der hohe Ligero Anteil gerade bei solchen Zigarren wie hier braucht wegen der starken Öligkeit Jahre um vom Befeuchten vor dem Rollen wieder richtig durchzutrocknen.
Man könnte die Zigarren von Hersteller- oder Händlerseite aus natürlich lagern. Tut man aber nicht, zumindest nicht ausreichend. Aber das ist bekannt! Warum man also immer wieder darauf herumreitet ist mir also unverständlich. Love it or leave it.

Bei einem großen Bordeaux beschwert sich auch keiner, dass er zu dem Zeitpunkt, zu dem er in den Handel gelangt, noch nicht optimal schmeckt oder vielleicht sogar noch nicht einmal trinkbar ist… Aber ich fürchte, ich wiederhole mich.

Georg 11.05.2012 14:12

AW: Cohiba 1966
 
Zitat:

Zitat von B3n (Beitrag 85862)
Wie Ihr allen Ernstes immer wieder so junge Zigarren als Genuss oder zu einem besonderen Anlass rauchen könnt ist mir ein Rätsel. Gleiches gilt mMn auch für Behikes und sowieso fast alle Kubaner. Kein ernsthafter Sammler würde so etwas tun. Rauchen zum Verkosten: ja; als Genuss/Entspannung: nein.

Kubanische Zigarren die 7,8 Jahre oder älter sind, werden nicht nur runder und weicher sondern verlieren auch gewisse Aromen und lassen feinere stärker hervortreten. Das kann einem gefallen, muss aber nicht so sein. Ich ziehe eine 5 jährige Zigarre meist einer 10 jährigen vor und habe kein besonderes Interesse, alte Zigarren zu kaufen. Gerade aus 2011 habe ich einige Zigarren geraucht, die in ihrer Kraft und ihren Aromen den älteren Exemplaren weit überlegen waren. Richtig volle satte Kraft und tiefe Aromen wirst du bei alten Zigarren (10+) kaum finden und nicht umsonsten rauchen einige ihre Vintage Zigarren beim Ausblasen durch die Nase um die feinen und subtilen Aromen zu schmecken.

Zitat:

Zitat von B3n (Beitrag 85862)
Bei einem großen Bordeaux beschwert sich auch keiner, dass er zu dem Zeitpunkt, zu dem er in den Handel gelangt, noch nicht optimal schmeckt oder vielleicht sogar noch nicht einmal trinkbar ist… Aber ich fürchte, ich wiederhole mich.

Eine Verallgemeinerung die so nicht zutrifft.
Weine aus dem Madiran gelten allgemein als besonders lagerungsbedürftig - mehr noch als die aus dem Bordeaux. Nun sind aber mir gerade die jungen Madirans besonders lieb geworden. Nehmen wir als Beispiel die Domaine Berthoumieu. Der damals junge 2006er Charles de Batz (nach allgemeiner Meinung jung nicht trinkbar) war in seiner Primärfruchtphase ein für mich viel größerer Genuss, als der gereifte 1995er Montus des gleichen Weinguts. Der eine war voller Kraft, Frucht, Süße, Gewürze, Wildheit, Leidenschaft der andere ... naja.. für mich mich halt einfach glattgebügelt und fast schon lieblich.

Ob man es kräftig voll oder fein ziseliert mag ist also eine Geschmacks- und keine Qualitätsfrage.

Beste Grüße,
G.


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